…im juni

wer mag den Juni eigentlich nicht?
Jetzt haben üppiges Grün und wunderschöne Blütenpracht in der Natur ihren Höhepunkt erreicht – und auch der Garten zeigt alles was er kann!

 

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Fast lässt man sich dazu verleiten, der Wuchsfreudigkeit der Pflanzen einfach nur fasziniert zuzusehen und sich daran zu erfreuen, was innerhalb von so kurzer Zeit aus dem Boden schießt.

Aber dann merkt man, dass plötzlich – wie aus dem Nichts – alles zugewachsen ist! Als weniger gelassener Gärtner ist man jetzt ständig hinter dem wuchernden Kraut her, immer bemüht, der Wildnis das Feld nicht komplett zu überlassen.
Dann noch schnell bis in die Abenddämmerung die zarten Lauchpflanzen wieder frei legen und dabei gefühlte tausend Mückenstiche in Kauf nehmen!

 

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Hat man den Kampf für’s erste gewonnen, ist im Gemüsebeet im Juni nicht viel zu tun, außer den Lohn für all die Mühen zu erhalten:
Endlich können zuckersüße Erdbeeren geerntet werden, die öfter im Vorbeigehen schnell mal im Mund verschwinden, anstatt auf dem Kuchen zu landen! Einfach zu köstlich!
Das denken sich wohl auch die Vögel, die zu häufig an den süßen Früchten naschen. Deswegen habe ich ein Netz über die Erdbeeren gespannt, das die Vögel fern hält.

 

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Auch die ersten Zuckerschoten sind neben dem Salat jetzt erntereif von denen über Wochen immer weitere für mich produziert werden. Dabei habe ich nichts weiter getan, als im März die Samen in die Erde zu stecken und den Erbsenranken eine Kletterhilfe aufzustellen.

 

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Der Höhepunkt im Juni ist für mich die Holunderblütenernte. Als wir den Garten übernommen hatten, waren drei unserer ersten Pflanzungen Holunderbüsche. Sie kamen ein wenig mitgenommen bei uns an, da sie auf dem Autodach vom Land zu uns transportiert wurden. Die Bäumchen brauchten eine Weile, aber jetzt haben sie sich sehr gut an ihre neue Heimat gewöhnt und blühen prächtig.
Sobald die Blüten soweit sind, werden sie gepflückt und verarbeitet, meist zu Sirup eingekocht oder zu Tee getrocknet. Natürlich ernte ich nicht alle Blüten, der Rest bleibt am Busch um im Herbst in Form von Beeren verarbeitet zu werden!

 

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Die Blumenwiese, die wir für die Insekten – aber natürlich auch für uns – angelegt haben, ändert jetzt fast täglich ihr Gesicht! So wunderschön lockt sie Bienen, Hummeln & co. an und ist einfach eine Augenweide! Es macht Spaß dem Treiben der Bienen zuzusehen und wie sie, mit schwer bepackten Hinterbeinen, wieder abfliegen.

 

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Nach getaner Arbeit von Mensch und Tier, kann man an den langen Junitagen eigentlich nur noch wohlverdient die Abendsonne genießen!

 

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12 Comments

  • Gerty 16. Februar 2017 at 20:05

    I bin neu hier und habe selber einen Schrebergarten im Januar angenommen. Allerdings in London.
    Mir gefällt dieser Blog besonders gut und die Bilder sind toll!
    Eine Oase, wunderschön!
    Da ich gerade meine Beete bearbeite ist mir aufgefallen das du so schöne kleine Randbüsche außen rum gepflanzt hast. Darf ich fragen was das für welche sind?
    Liebe Grüße
    Und danke für die Anregung!
    Gerty

    Reply
    • fraumeise 17. Februar 2017 at 10:52

      Liebe Gerty,
      herzlich willkommen! Es freut mich sehr, dich als Leserin gewonnen zu haben!
      Ein Garten in London klingt auch sehr gut 🙂
      Die Büsche um die Beete herum sind Bergbohnenkraut. Es ist sehr robust, kann gut zu Hecken geschnitten werden und ist winterhart.
      Mehr kannst du auch hier darüber lesen: http://fraumeise.de/kraeuter-im-gemuesebeet/

      Viele liebe Grüße,
      Marie

      Reply
  • Katja 3. Januar 2017 at 7:14

    Jetzt bin ich im Juni angekommen, wenn man diese Bilder sieht, kann man es kaum mehr erwarten bis zum Sommer. Was für ein prachtvoller Gemüsegarten!
    LG Katja

    Reply
  • Viki 4. Juli 2016 at 5:13

    Oh wie toll drin Garten aussieht. Und wenn ich die Bilder von deiner tollen blumenwiese sehe dann muss ich mich da doch wirklich mal drum kümmern bei uns. Platz hätten wir ja. Das wird für nächstes Jahr ganz oben auf die Liste geschrieben. Und die rankriege für die zuckerschoten ist sehr hübsch!!! Ein sehr sehr schöner garten und du hast recht der Juni und Juli ist echt eine super Zeit!!!
    Ganz liebe Grüße
    Viki
    Ps ich stöbere jetzt noch bischen bei dir

    Reply
    • fraumeise 6. Juli 2016 at 11:05

      Liebe Viki,
      wie sehr ich mich über deinen Kommentar gefreut habe! Ja, das Anlegen einer Blumenwiese ist gar nicht kompliziert und man hat so viel davon!
      Ich pflücke mir immer wieder tolle Blumensträuße bei so einer Blütenfülle und freue mich immer wieder darüber 🙂
      Viel Spaß beim stöbern!
      Liebste Grüße,
      Marie

      Reply
  • Ulrike 19. Juni 2016 at 20:23

    Was für ein wunderschöner Garten, was für tolle Bilder, was für eine schönes web Design! Nicht nur die Blumenwiese ist ein Traum! Ich habe eine ganz ähnliche Hängematte bei mir im Schrebergarten….ansonsten kann ich mir hier mehrere Scheiben abschneiden: Respekt! Es lohnt sich, bei Dir reinzuschauen – was ich garantiert immer mal wieder machen werde. Bei mir ist leider einiges eher “ verregnet“ im Garten diese Jahr u.a. Stangenbohnen, aktuell: platzende Süßkirschen ….
    Viele Grüße Ulrike

    Reply
    • fraumeise 19. Juni 2016 at 21:15

      Tausend Dank liebe Ulrike! Dein toller Kommentar freut mich sehr 🙂
      Da schaue ich doch gleich auch mal bei dir vorbei!
      Schöne Grüße!

      Reply
  • Christa 18. Juni 2016 at 21:09

    Ja,das mit den Wasserpflanzen ist eine gute Idee, ich weiß auch schon von wem ich sie bekomme . Bisher habe ich die Zinkwanne als Regentonne benutzt. Für Kürbispflanzen ist es jetzt wohl zu spät ?! Oh,du schickst sonnige Grüße aus Hamburg ? In Hannover hat es heute oft geregnet. Der Garten freut sich über das Nasse von oben . Liebe Grü.ße ?

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  • Christa 18. Juni 2016 at 9:37

    Ach, Marie ich bin ganz “ neidisch “ ? Wenn ich mir die Bilder aus deinem Garten an sehe , wie schön , man möchte sofort auf die herrliche Blumenwiese um die Bienen zu beobachten und gleich in deinen Erdbeergarten um die leckeren Früchte die so wunderschön leuchten ,ernten …. Was wächst in deiner Wanne .? Ich habe die Gleiche voller Wasser , hast du Löcher in die Wanne gebort ? Wegen der Staunässe .. Ich könnte noch soviel begeisterte Worte aussprechen …….????meineMitbewohner im Garten grüßen Euch ich freue mich über deine /euren tollen Blog .

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    • fraumeise 18. Juni 2016 at 10:04

      Vielen lieben Dank für deine lieben Grüße!
      In den Zinkwannen wächst Kürbis 🙂 Ich war bisher nie wirklich erfolgreich mit dem Kürbis in den Beeten, deswegen probiere ich es dieses Jahr ihn in den Wannen mit richtig viel Kompost zum wachsen zu bringen! Ich habe sie vom Vorbesitzer des Gartens „geerbt“, die Löcher waren schon drin…
      Hast du auch Wasserpflanzen in den Wannen oder dienen Sie als „Regentonne“?

      Liebe sonnige Grüße aus Hamburg!

      Reply
  • Shlomi 17. Juni 2016 at 9:10

    Wie in eurem schönen Garten schon alles wunderbar wächst und gedeiht!

    Reply
    • fraumeise 17. Juni 2016 at 9:30

      Oh, das freut mich dass es dir gefällt!
      Gerade regnet es leider so viel in Hamburg, aber das ist ja zumindest gut für die Pflanzen 🙂
      Liebste Grüße!

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