mein arbeitsplatz

Ihr habt schon lange nichts Aktuelles vom Gärtnerhäuschen gesehen, das heißt aber nicht, dass nichts passiert ist. 🙂
Vielleicht könnt ihr euch daran erinnern, dass der hintere Bereich des Häuschens geschlossen und darin ein Arbeitsplatz vorgesehen ist. Hier soll umgetopft und eingepflanzt, sowie die Ernte geputzt und verwertet werden. Hier soll man sich auch mal die dreckigen Hände waschen und nötige Utensilien und Werkzeuge unterbringen können.

Der Arbeitsplatz ist noch nicht komplett eingerichtet und die Beleuchtung fehlt noch, trotzdem möchte ich euch das Zwischenergebnis schon einmal zeigen! Ich freue mich so über meinen neuen Arbeitsplatz, am liebsten würde ich jetzt schon gleich loslegen mit dem Säen und Eintopfen!

 

 

 

 

 

Zwischen dem letzten und vorletzten Rahmen des Tomatenhauses befindet sich der geschlossene Bereich, der von der Rückseite aus nutzbar ist. Die beiden großen Türen lassen sich weit öffnen.
Der Abstand zwischen den Rahmen beträgt nur ca. 50 cm, aber Platz für einen Arbeitstisch ist dennoch.

Die Materialien, die für das Gesamtkonzept des Gärtnerhäuschens geplant sind, sollen sich natürlich auch im Arbeitsbereich wiederfinden: Holz – schwarz und natur – , Stein und Zink, zusammengestellt aus Fundstücken und speziell für das Häuschen ausgesuchten Elementen.

 

 

 

 

Das Highlight des neuen Arbeitsplatzes ist das alte Terrazzo-Waschbecken, das ehemals zur Kücheneinrichtung im alten Bauerhaus meiner Eltern gehörte. Nachdem es lange Zeit als Vogeltränke diente, durfte ich es mitnehmen und seiner alten Bestimmung zuführen! 🙂
Die Arbeitsplatte sowie das Regal darunter bestehen aus alten Gerüstbohlen, die ich abgeschliffen und geölt habe, unterstützt von zwei Ständern darunter. Die Bohlen und Stützen sind stark genug um das fast 100 Kg schwere Waschbecken zu tragen.
Die Regalfächer bieten Platz für Gerätschaften und Pflanztöpfe, die in alten Zink- und Obstkisten untergebracht sind.

 

 

 

 

 

Das Utensilo und den passenden Korb habe ich aus einer verzinkten Bewehrungsmatte für Estriche zugeschnitten. Die Seiten des Korbs halten unauffällige schwarze Kabelbinder zusammen.

Wasserhahn und Zuleitung sind aus verzinkten Wasserleitungen und Verbindungsstücken zusammengesetzt. Sie erhalten dadurch die Rauigkeit, die ich mir für den Hahn gewünscht habe: passend für einen Gärtnerarbeitsplatz!

 

 

 

 

Auch wenn ich noch nicht säen und umtopfen kann, ist der Arbeitsplatz jetzt im November, z.B. für die Verwertung der Ernte, schon nicht mehr wegzudenken!

 

 

 

6 Comments

  • Pflanzart 16. November 2017 at 22:30

    Hallo Marie,
    dein schickes Gartenhaus hab ich ja schon auf Instagram bewundert. Genauso wie dein Tomatenhaus. Finde ich beide super. Da fällt doch das Warten auf die neue Gartensaison wirklich schwer.
    Liebe Grüße Theresa

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    • Frau Meise 17. November 2017 at 0:22

      Liebe Theresa,
      wie schön, das freut mich! 🙂 Tomatenhaus und Gartenhaus ist sogar ein und dasselbe Häuschen! 🙂 Und ja, ich kann es kaum erwarten dass es endlich wieder los geht…
      LG, Marie

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  • Ye Olde Kitchen 15. November 2017 at 7:08

    Liebe Marie,
    das ist ja ein Traum. Wer wünscht sich nicht so einen wunderhübschen Arbeitsplatz. Und das Waschbecken…hach! Da würde ich auch nur noch am eintopfen, säen und Gemüse putzen sein.
    Ganz liebe Grüße nach Hamburg
    Eva

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    • Frau Meise 15. November 2017 at 8:05

      Liebe Eva,
      Vielen lieben Dank! 🙂
      Ja, das könnte auch mein ständiger Arbeitsplatz werden! 😉
      Ganz lieben Gruß in den Süden
      Marie

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  • Katja 14. November 2017 at 20:15

    Hallo liebe Frau Meise, was für ein wunderschönes Plätzchen, da würde ich am liebsten gleich anfangen und den Grünkohl verlesen. Ich zeige das mal meinem Mann, das wirkt sicher sofort inspirierend. Schön, dass der Platz auch geschlossen werden kann, so ist er nicht immer der Witterung ausgesetzt. Der schwarze Anstrich und die Körbe erinnern mich sofort an dänische Ferienhäuser. Sehr nachahmenswert ….:-)))
    Liebe Gartengrüße von
    Katja

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    • Frau Meise 14. November 2017 at 21:24

      Liebe Katja,
      oh, wie sehr mich das freut! 🙂 Ja stimmt, das Schwarz erinnert an die dänischen Holzhäuser. Unsere Laube ist ja auch schwarz und hat weiße Fenster. So passen beide Häuschen zusammen! Ich bin gespannt, ob dein Mann sich inspirieren lässt! 😉
      Viele liebe Grüße,
      Marie

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