mein gärtnerhäuschen II

Es ist Zeit, mal wieder etwas zu meinem neuen Projekt, dem Gärtnerhäuschen, zu schreiben. Während der Garten schon ein paar Wochen aus seinem Winterschlaf erwacht ist, ist auch die Planung meines Tomatenhäuschens fertig und der Bau kann endlich beginnen.

 

 

Und nicht nur die Planungen sind vorangeschritten. In der Zwischenzeit haben wir den Bereich hinter dem alten Tomatenhaus frei geräumt. Dort war eine eher ungenutzte Fläche, mit vielen Büschen und einer kleinen Lagerfläche. Die Büsche haben wir, soweit es ging, umgepflanzt und so gleichzeitig Lücken in der Bepflanzung im Garten geschlossen. Anschließend haben wir die Fläche planiert. Und plötzlich hat sich ein großer Raum aufgetan – viel zu schade ihn ungenutzt zu lassen!

 

 

Wie ich mir den Aufbau des Häuschens vorstelle, habe ich ja bereits im Beitrag mein Gärtnerhäuschen I gezeigt und beschrieben. Jetzt geht es darum, mir Gedanken zur Ausführung zu machen, Bauteilgrößen festzulegen, sowie Materialien und Bauteile auszuwählen.
Parallel zur Planung haben wir schon einmal nach günstigen und passenden Materialien in Baumärkten recherchiert und sind auch fündig geworden.  Die Einschlaghülsen und die Kanthölzer für die Rahmen sind bereits gekauft.
Wir haben uns für die PVC-Wellplatten als Regenschutz entschieden. Auch wenn die Stegplatten stabiler sind, gefallen uns die Wellplatten optisch doch besser.

 

Auf der freigeräumten Fläche haben wir die Position des Häuschens festgelegt und die Eckpunkte eingemessen. Im Anschluss konnten die Einschlaghülsen angeordnet werden. Jetzt ist der Grundriss des Hauschens schon erkennbar.

 

 

Wir konnten es nicht erwarten und haben schon einmal einen einzelnen Rahmen gebaut, sodass wir uns die Dimensionen des Tomatenhauses auch real – und nicht nur auf dem Papier – vorstellen können.  Vor dem Häuschen entsteht das neue Kräuter- und Gemüsebeet.

 

 

Der ganze Gemüsegarten wächst so mehr zusammen und bekommt einen tollen Abschluss von meinem neuen Gärtnerhäuschen – vis à vis zur Gartenlaube 🙂

 

 

Neben der Konstruktion habe ich mir auch Gedanken zur Bepflanzung des Häuschens gemacht. Natürlich sollen weiterhin Tomaten dort ihr Zuhause finden. Aber ich will es auch mal mit Gurken probieren, weil ich im Freiland nicht wirklich erfolgreich mit ihnen war. Die kleinen vorgezogenen Pflänzchen sind schon in Ihren Startlöchern auf der warmen Fensterbank.

 

6 Comments

  • Muriel 5. April 2017 at 17:59

    Ich bin sehr gespannt, wie es fertig aussieht. Und im Sommer kann ich es vielleicht nachbauen…wenn die Humusgebirge nicht mehr da sind 🙂
    Bekommt es einen Boden aus gestampfter Erde oder aus Holz?
    Liebe Grüße Muriel

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    • fraumeise 5. April 2017 at 18:16

      wie schön, das freut mich! 🙂
      Ich wollte den Weg gerne mit roten Ziegelsteinen pflastern.
      Mal sehen, was sich da auftreiben lässt!
      Viele liebe Grüße!

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  • Hauptstadtgarten 5. April 2017 at 11:18

    Hallo Marie,
    in dem Interview bei femtastics stand glaube ich, dass Du Architektin bist 🙂 Das sieht man dem Tomatenhäuschen schon an. Es wird sicher super! Bin schon gespannt, wie es fertig aussieht!
    Viele Grüße aus Berlin

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    • fraumeise 5. April 2017 at 12:55

      Hey, ja das stimmt! Obwohl ich die Zeichnungen extra wenig technisch ausssehen lassen wollte 😉
      Ich bin auch schon gespannt und freue mich richtig drauf!
      Liebe Grüße in die Hauptstadt!

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  • Christa Friebe 5. April 2017 at 8:11

    Hallo Marie , es ist mir immer eine große Freude deinen Garteblog zu lesen . Ich habe die Kostruktion eures kleinen Gartenhäuschen vor und zurück gelesen .Ich bewundere euch mit wieviel Freude und Engagement ihr alles so super durchdacht habt. Einfach großartig und am liebsten würde ich dabei sein und zuschauen.🤗 Liebe Grüße wieder aus Hannover.

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    • fraumeise 5. April 2017 at 9:03

      Wie schön, dass du alle meine Beiträge so begeistert verfolgst! Das freut mich sehr 🙂
      Ich habe jetzt auch richtig Lust loszulegen und das Tomatenhaus fertig zu bauen!
      Das Wetter spielt ja auch sehr gut mit!
      Sonnige Grüße aus Hamburg (wenn auch nur vom Schreibtisch aus)!
      Marie

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