winterfeuer

Auch wenn es mir jetzt im Spätwinter genauso in den Fingern juckt wie allen anderen Gartensüchtigen, muss ich der Wahrheit doch ins Auge blicken und feststellen, dass es noch dauert mit dem Frühling. Bei den momentanen Minustemperaturen in Hamburg ist an den Gartenstart gar nicht zu denken…

Mit der Aussaat auf der Fensterbank beginne ich erst Ende Februar / Anfang März, da die kleinen Pflänzchen erfahrungsgemäß doch länger drinnen bleiben müssen als erhofft und dann ziemlich lange Beine bekommen – ich möchte sie aber lieber kurz und kräftig 😉 . Hier muss ich mich also weiterhin in Geduld üben.

Aber auch im Winter lässt sich der Garten genießen, nur anders als im Sommer!

Am Wochenende haben wir es aber nicht mehr ausgehalten und mussten in den Garten an die frische Luft! Damit es uns nicht allzu kalt wird, haben wir es uns an einem wärmenden Feuer gemütlich gemacht – mit einem heißen „Lastminute“ – Punsch und Bratäpfeln. Ein paar warme Decken, Felle, Kissen – und der Wintergartentag ist perfekt!

 

 

 

 

 

In beinahe vollkommener Einsamkeit – bei diesen Temperaturen trifft man sonst niemanden im Garten an – haben wir die Stille im frostigen Wintergarten genossen.

Für den schnellen heißen Punsch habe ich Holunderblütensirup aus dem letzten Sommer mit heißem Wasser aufgegossen – fertig! Und es schmeckt heiß genauso lecker wie kalt 🙂 . Die herrlichen Holunderblüten geben schon einmal einen Vorgeschmack auf den Frühling!
Wer Holunderblütentee trinkt – der übrigens besonders gut bei Erkältung ist – weiß wie lecker die getrockneten Blüten mit etwas Honig und Zitrone heiß aufgegossen, schmecken. Der heiße Holunderblütenpunsch schmeckt ganz ähnlich.

 

 

 

 

 

Die Bratäpfel, gefüllt mit einer Mischung aus Marzipan, Cranberries und Walnüssen, kommen im Feuertopf in die Glut, sobald das Feuer herunter gebrannt ist. Die Bratäpfel brauchten ein bisschen, sodass wir sie in der späten Dämmerung bei Feuerschein verspeist haben.

 

 

 

 

 

Dann mussten wir aber auch schnell ins Warme 😉

Könnt ihr euren Garten auch im Winter nutzen oder es euch dort gemütlich machen? Wie wär’s mit einem schönen wärmenden Winterfeuer?

 

 

4 Comments

  • Meggy 17. Februar 2017 at 16:00

    Wir schließen uns euch an! Bei uns gab es Bärentatzen und Tee! Am gestrigen Tag hat die Sonne das Hochbeet ordentlich eingeheizt. Auf der kannte zu sitzen hat nicht nur den Po gewärmt, sondern war gleichzeitig die Abstellfläche für die Teetassen. Ein paar Zweige vom letzten Obstschnitt haben wir dann noch verbrannt und den Krokussen beim wachsen zugeschaut. Die Asche kommt dann direkt ins Beet und düngt gleich noch. Das Dresdener ProjektSchrebergarten
    🌱🌹👩🏻👨🏽🍅🌿

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    • fraumeise 17. Februar 2017 at 16:41

      Ja, herrlich! so lässt es sich doch aushalten 🙂
      Toll, wenn man den Garten zu jeder Jahreszeit (mehr oder weniger) nutzen kann!
      Und wenn dann noch die Sonne scheint… Perfekt!

      Viele liebe Grüße aus Hamburg!
      Marie

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  • Viki 14. Februar 2017 at 18:47

    Oh wie toll. Das sieht so gemütlich aus.
    Und auf die Idee den Holunderblütensirup heiß zu verwenden bin ich noch nicht gekommen. Das wird doch gleich mal ausprobiert. Ich habe auch noch ein oder zwei Flaschen übrig.
    Mich juckt es auch in den Fingern, aber wie du schon gesagt hast: es ist einfach noch zu früh. Und hier im Hunsrück beschert uns der Winter oft noch mal einen Nachschlag an Minustemperaturen. Also Abwarten und Holdunderblütentee trinken 😉
    Liebe Grüße
    Viki

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    • fraumeise 14. Februar 2017 at 21:24

      Liebe Viki, das freut mich sehr 🙂 ich bin gespannt wie dir der heiße Holunder schmeckt! Ich finde, der Winter könnte einen Monat kürzer sein, das würde auch reichen 😉
      Viele liebe Grüße,
      Marie

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