i like birds

Blind-Date Edition #3
“I like birds”

 

Was kommt dabei heraus, wenn sich 10 GartenbloggerInnen zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen? Unter dem Motto „I likebirds“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von den Eels geschrieben.

Wir wissen nicht was die Anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind:

Gartenbaukunst

Hauptstadtgarten

Beetkultur

Der kleine Horrorgarten

Karo-Tina aldente

Cardamonchai

Milli Bloom

Rienmakäfer

…und ich! 🙂

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Wahl des Songs „i like birds“ ist wie zugeschneidert auf mich als Frau Meise und mir ist auch ziemlich schnell eingefallen, was ich darüber schreiben werde! 🙂

Über die Aussage des Songs von den Eels gibt es verschiedene Theorien.
Eine Theorie besagt, dass „E“, der Sänger der Band, den Song seiner Mutter widmet, die eine passionierte Vogelkundlerin war.
Mir gefällt auch die Überlegung, dass der Song E’s Art ist, seiner Kritik an unserer technisierten Entwicklung  Ausdruck zu verleihen und er manchmal die friedliche Natur der modernen Gesellschaft vorzieht.

 

„I don’t care for walkin‘ down town
Crazy auto car gonna mow me down“

„I can’t stand in line at the store
The mean little people are such a bore“

 

Das Leben in den Städten ist oft stressig, manchmal beinahe unmenschlich, fernab der Natur. Wir müssen uns Lebens- und Rückzugsräume suchen, in denen man der technisierten Großstadthektik entkommt und sich ein wenig entspannen kann. Ich glaube, wir brauchen diese Naturräume als Rückzugsorte, auch oder gerade als moderner Mensch.

 

 

 

Solche Rückzugsräume können ganz verschieden aussehen: Parks, urbane Gärten, der kleine Balkon oder ganz einfach unsere Natur.
Für mich ist mein Garten der beste Rückzugsort – eine grüne Oase mitten in der Stadt – perfekt um der Großstadthektik zu entkommen!

In meinen beiden Beiträgen „komm‘ in den Garten“ und „macht es euch schön!“ möchte ich die Lust aufs Schrebergärtnern wecken. Mit diesem Beitrag möchte ich zeigen, dass man sich auch mitten in der Stadt einen naturnahen Garten anlegen kann.

 

 

 

Schrebergärten können auch ganz anders aussehen, als der allgemein bekannte Schrebergarten-Stereotyp. Sie können ein Lebensraum für heimische Tiere und Pflanzen und für uns Menschen sein.

Das Schöne ist, dass man seinen Garten nicht von jetzt auf gleich eine komplette Wandlung unterziehen muss, er lässt sich auch sehr gut nach und nach verwandeln. Und jede Maßnahme ist schon ein Schritt hin (oder zurück) zur Natur. Dabei geht es vorrangig darum, der heimischen Tierwelt einen Lebensraum zu geben und so eine wunderschöne Vielfalt im Garten zu erschaffen.

 

 

 

Die ersten Maßnahmen zu einem naturnahen Garten können die Anbringung von Vogel- oder Fledermausnistkästen, das Anlegen einer Blumenwiese für Kleintiere und Insekten, Nisthilfen für Insekten, ein Winterquartier für Igel, die Pflanzung einer Bruthecke für Vögel oder gar das Anlegen eines Teichs für Frösche, Molche und Libellen sein. Man kann auch einfach mal eine Fläche ungemäht lassen oder einen Blätter-, Stein- oder Reisighaufen in einer Ecke des Gartens als Unterschlupf anbieten.

Heimische Wildobstgehölze eignen sich als Bruthecke und Nahrungsquelle für Vögel und bieten als Mischhecke einen schönen Sichtschutz.

 

 

 

Herrlich entspannend wirkt es, Abends den zirpenden Grillen in der Blumenwiese oder dem zwitschern der Vögel zu lauschen und in der Dämmerung die lautlosen Fledermäuse zu beobachten. Wir hatten sogar des Öfteren Besuch zweier Igel. Auf dem Land ist dies nicht unbedingt ungewöhnlich, aber in einem Garten in der Stadt muss man doch einiges dafür tun. Umso mehr freut man sich deshalb über diese kleinen Besucher!

Und um wieder zu „i like birds“ von den Eels zurückzukommen: Der beste Ort für Vögel und Menschen in der Stadt sind definitiv die zahlreichen grünen Oasen! 🙂

 

12 Comments

  • Christa Friebe 10. Oktober 2017 at 9:00

    Liebe Marie , du sprichst mir aus dem Herzen ♥️
    Liebe Grüße aus Hannover

    Reply
    • Frau Meise 10. Oktober 2017 at 16:06

      Das freut mich sehr!
      Einen ganz lieben Gruß aus Hamburg 😘

      Reply
  • Gabi 1. Oktober 2017 at 20:26

    Liebe Marie!
    Dein Garten ist eine Oase! Ich glaube Dir, in der Stadt braucht man grüne Flecken und wenn es Dein eigener, persönlicher Garten ist, dann ist das sehr viel mehr an Lebensqualität als wenn Du schnell in den Park um die Ecke gehst. Die Gestaltung von Garten und Häuschen ist Euch so toll gelungen, wunderschön! Ich bewundere am Schrebergärtnern das Engagement, man muss sich ja immer aufmachen und hingehen….wir sind echt verwöhnt und haben unseren Garten am Haus. Sehr schön Dein Beitrag zum Blinddate.
    Liebe Grüße
    Gabi

    Reply
    • Frau Meise 2. Oktober 2017 at 19:51

      Liebe Gabi,
      Danke dir für deinen schönen Kommentar! Du hast Recht, das eigene Fleckchen Grün ist das Beste! Ich bin auch in einem großen Haus mit sehr großem Garten aufgewachsen, deshalb weiß ich einen Garten direkt am Haus auch zu schätzen. Und für die Stadt ist ein Schrebergarten wirklich toll!
      Viele liebe Grüße aus Hamburg,
      Marie

      Reply
  • Hauptstadtgarten 1. Oktober 2017 at 17:53

    Liebe Marie,
    gerade bei Dir war ich natürlich super gespannt, was Du als „Frau Meise“ zu diesem Thema schreibst. 🙂 Danke für Deinen wunderbaren und so stimmigen Artikel. Hab eine tolle Zeit in der großen Stadt!
    Liebe Grüße,
    Caro

    Reply
    • Frau Meise 2. Oktober 2017 at 19:47

      Ach, wie lieb von dir Caro! Schön dass dir mein Beitrag gefällt! Ich hüpfe gleich mal zu dir rüber!
      Ganz liebe Grüße in die Hauptstadt!
      Marie

      Reply
  • Björn 1. Oktober 2017 at 17:01

    Hi Marie,
    naturnah zu gärtnern ist meiner Meinung nach der richtige Weg. Gerade momentan wo wir in den Städten dafür sorgen das Vögel überhaupt noch was zu fressen finden. Auf dem Land gibt es ja nur noch Maisfelder…

    Liebe Grüße nach New York
    Björn

    Reply
    • Frau Meise 2. Oktober 2017 at 19:45

      Lieber Björn, danke dir für deinen tollen Kommentar und für’s ins Leben rufen des Blogger-Blinddates! Ich bin gespannt auf das nächste Thema! 😊
      Besten Gruß aus der Nachbarschaft!
      Marie

      Reply
  • Camilla 30. September 2017 at 14:55

    Liebe Frau Meise, so einen wunderschönen Rückzugsort wie du Ihn hast, hätte ich auch gern mitten im quirligen Berlin lebend. Aber bis ein Schrebergarten so schön ist wie deiner, wird man wohl ewig brauchen! Ich bin immer wieder beeindruckt von deinen Bilder, sie laden wahrlich zum träumen ein. Und ja, auch ich finde, dass sich der Mensch auf beängsigende Weise von der Natur entfernt, Gut, dass ich gerade 2 Monate im Bus lebe und der Natur ganz nah sein kann. Liebe Grüße aus Portugal von Camilla aka MilliBloom

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    • Frau Meise 30. September 2017 at 22:41

      Liebe Camilla, danke dir, das freut mich sehr! Ein Leben im Bus – das klingt herrlich! Ich wünsche dir ganz viel Spaß auf deiner Reise!
      Ganz lieben Gruß aus NY, Marie

      Reply
  • Nati 30. September 2017 at 13:47

    Hallo Frau Meise.
    Ich komme von Karo-Tina Aldente und schau mir eure Aktion an. Es ist sehr interessant wie jeder so das Thema umsetzt. Ich finde es gut das du so Naturnah gärtnerst und jedem Tierchen einen Raum gibst. In der Stadt ist es mehr als wichtig.
    Nati

    Reply
    • Frau Meise 30. September 2017 at 22:37

      Liebe Nati, das freut mich so, dass dir die Aktion gefällt! Und schön, dass du zu meinem Blog gefunden hast! 🙂
      LG Marie

      Reply

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